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I C H , der Betreiber dieser Bildstelle



nehmen wir das wort

BAUM
* ick rufet in den leeren raum was du jetzt siehst das ist dein BAUM nicht meiner und nicht irgendeiner: schön gemalt handgreiflich fotografiert gefilmt im wind die blätter sind gesprächig mal steht er hoch im wald mal unten dicht am ufer oder ist solist allein in karger gegend dann bist du ihm nah deine hand berührt die haut dein blick geht in die krone "ab" sagt die regie rückwärts und: heb die beine die fahrt in die totale mit den bergen dort am horizont

sie verstehen was ich meine

hier sammeln
finden schreiben sich
bilder die per text erscheinen
nicht mehr nicht nicht weniger




knut hirche
oder: knuth irche, k.n.uhrteich, kraut hills, ehrich tunk, giema noki u.a.
Theaterkünstler/Fotograf/Stukkateur/kurz Sichtbarkeitsgestalter

Restaurationsarbeiten Schloss Friedrichsfelde (1972); Musikunterricht: Schlagzeug, Klavier, Komposition; Mitgründer privates Theater Kollwitzplatz: STROMBOLI (Herstellung der Marionetten, Masken, Bühnenkonstruktionen, mechanischer Spezialeffekte in der Kaschierabteilung des BE); Eleve Landestheater Dessau; Puppentheater Berlin, parallel externes Studium Schauspielschule Ernst Busch: Bühnenreife; 80-81/II Baupionier; ab 1981 Spieler und Ausstatter Puppentheater Neubrandenburg. Das Theater ist - für die DDR ungewöhnlich: 1976 als Puppentheater für Kinder und Erwachsene 'von unten' neu gegründet - auf vielen Festivals vertreten und gibt wichtige Impulse in der ostdeutschen Puppentheaterlandschaft. Ab 83 entwickelt es sich mehr und mehr zu einer Art 'Stadttheater mit verschiedenen Sparten'. Seit 1982 Mitglied des VBK; 1988/90 ist Hirche maßgeblich schriftlich an dem erweiterten Theater-Kunstkonzept (und dem CIP) für die Stadt Neubrandenburg beteiligt: grenzübergreifend und ensemblegesteuert nach allen Möglichkeiten der Zeit: der Zeit des Kinos, des Fernsehens, des Internet… ↩︎ Umbenennung: Kammertheater Neubrandenburg, Slogan: KAMMERTHEATER NOCH MACHEN; 1990 künstlerischer Leiter; verantwortlich für den deutschen Beitrag JOURNEY TO DELPHI, a cultural project and rehearsals of Europe-Europe performances vieler Theater mit ähnlichen Strukturen u. a. aus Dänemark, Polen, der Slowakei, Slowenien, Estland...; 1992 Bestellung zum Intendanten; weiterhin tätig als Regisseur, Schauspieler, Theaterplastiker, Bühnenbildner; 1994 Einzug des Kammertheaters in das rekonstruierte Schauspielhaus der Stadt (das war das Gründungsversprechen von 1976)




2000 Fusion des <Kammertheaters> mit dem Landestheater Neustrelitz. Die jahrelange Präsenz auf Festivals auch im Ausland, die nachgewiesen überdurchschnittliche Bilanz mit der Lebendigkeit einem Mehrspartentheater ebenbürtig, können die Abwicklung durch eine Reihe kulturpolitischer Fehlentscheidungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht verhindern. Das kleine Budget des Kleinen sollte das Überleben des Großen retten. Ergebnis: 5 von 24 Mittarbeitern gehen unter alten Bedingungen in die Fusion.

seitdem bin ich als freier Künstler wieder in Berlin:
<Performer> <Sprecher> <Vorleser> <Raum-und Bühnenbildner> <Installateur> <Beleuchter> <Regisseur> <Theaterplastiker> <Holzschnitzer> <Fotograf> <Musiker> <Pyrotechniker> <Knautschmetallgestalter> <verDichter> oder <Riese> oder <Entbester>































* "… Wenn ich die Bezeichnung irgend eines Gegenſtandes nehme, wie Tiſch, BAUM, Berg, und meine Aufmerkſamkeit auf den zwiefachen Inhalt richte, den ich in meinem Bewußtſein wahrnehme, auf die Wortvorſtellung auf der einen Seite, auf die ſinnliche, gegenſtändliche Vorſtellung auf der anderen Seite, ſo kann mir jene wohl als das Minderwerthige erſcheinen, während ich den eigentlichen Wirklichkeitswerth dieſer beimeſſen muß. Zudem beruht Möglichkeit und Werth des Wortes auf ſeiner Herkunft aus der ſinnlichen Vorſtellung, während die ſinnliche Vorſtellung ihren vollen Werth auch abgeſehen von jeder ſprachlichen Bezeichnung beſitzt… (…lies hier weiter aus dem zweiten Kapitel Konrad Fiedlers "Der Ursprung der künstlerischen Tätigkeit" und schau was MEHR WERT zu haben scheint: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/fiedler_kuenstlerische_1887?p=38 bis zu folgender Stelle…:) … Während jeder Schritt auf der Bahn des Wiſſens und Erkennens einen Aufwand von geiſtiger Energie erfordert, ſo fällt uns die Welt, ſoweit ſie ſinnlich wahrnehmbar iſt, gleichſam als Geſchenk zu, ſobald wir nur ins Leben eintreten. Die Natur ſelbſt lehrt den Gebrauch der Sinne; das Denken bedarf der Unterweiſung. Was Wunder, daß wir auf feſtem Grund zu ſtehen meinen, ſolange wir den Boden ſinnlicher Wahrnehmung nicht verlaſſen?…"